Uli Rennert | 2011 Januar
Uli Rennert ist Pianist, Komponist und Elektroniker und lebt als freischaffender Musiker und Universitätsdozent in Graz in Österreich. Uli Rennerts künstlerische Arbeit dreht sich seit vielen Jahren um den Einsatz von Synthesizern und Live-Elektronik als expressives Instrumentarium und um die Erforschung der Schnittstellen zwischen Komposition und Improvisation. - Uli Rennert is an Austrian pianist, synthesist, and composer. Rennert is focusing on synthesizers and live-electronics used as expressive musical instruments, and he explores the area between composition and improvisation.
Uli Rennert, jazz, contemporary music, piano, synthesizer, composer, improvisation, producer, Graz, Austria
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Januar 2011

New Online Release: Rennert Gesing Herbert „Live in Vienna“

Rennert/Gesing/Herbert/ - Live in Vienna

Das Trio ist hier in einem Live-Mitschnitt aus den Wiener Club ‘Porgy & Bess’ zu hören. Ein ganzes zusammenhängendes Set mit über vierzig Minuten frei improvisierter Musik.
  • Uli Rennert – piano
  • Klaus Gesing – soprano saxophone, bassclarinet, percussion
  • Peter Herbert – doublebass

… eine fliessende, in ihrer Klarheit beeindruckende Bildersequenz von gleichsam kompositorischer Stringenz …Andreas Felber (Der Standard) über diesen Konzertabend

Jetzt erhältlich als Download bei iTunes und anderen namhaften Online-Stores.

Lizzi 2 — 3 D

Was bringt uns die Realität?

Bei ihrer fieberhaften Suche nach immer neuen Verlockungen hat sich die Unterhaltungs-Branche in den letzten Jahren auf die Entwicklung trickreicher und wirklichkeitsgetreuer Technologien konzentriert: HD-TV, 3 D, Surround-Sound, e-ink, Video-Telefonie, etc.

These: Je näher ein Medium, eine Kunstform der Realität kommt, die versucht wird, abzubilden, desto mehr schränkt das die Kreativität im Denken der Rezipienten und Konsumenten ein.

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Thelonious Monk

Klassik, Operette, Musical, Zigeunermusik, Klezmer, Jazz, Latin, Tango, Bossa Nova, Wiener Walzer, Kipferl, Schmarrn und Beuscherl

Interessant, dass sich nun wieder öfter mit Jazz und Improvisation geschmückt wird — wie gerade gehört in einem Beitrag des ORF mit „The Philharmonics“ und Tibor Kovac. Es geht wieder aufwärts mit der hohen Kunst des Flüchtigen.

Bitte, Ihr seid grossartig und könnt alles spielen — aber was hat das mIt Improvisation zu tun, wenn man halt extemporiert, ‚a bissl net so genau spielt, wos da steht‘? Was ist daran Jazz, wenn ‚My Favorite Things‘ vom Blatt gegeigt wird? Schon mal was von John Coltrane gehört? Ach ja, ich vergass, Mozart, Bach, Beethoven, Schubert, … wären sicher Jazzer (Dschässer!) geworden, wenn sie zu unserer Zeit gelebt hätten. Das muss bezweifelt werden, bei dem heute herrschenden Musikverständnis.

Und nebenbei bemerkt: Klezmer klingt auch ein wenig anders…

Shalom!