Black Book

Paul Verhoevens Weltkrieg II-Drama hinterlässt bei mir einen schalen Nachgeschmack.

Ja, das ist eine tragische Geschichte; ja, es ist auch richtig solche Geschichten drastisch zu erzählen; und ja, es werden hier komplexe Figuren plastisch dargestellt.
Aber warum habe ich am Ende des Films das Gefühl, mich in einer typischen US-Hollywood-Produktion wiederzufinden? Mit allen Zutaten die dort hin gehören: Die Bösen müssen sterben, und zwar am besten von der Hand derer, denen sie Böses angetan haben. Und Happy-Ends führen unweigerlich in eine glückliche Familie mit zwei Kindern.

Was soll das?

Bewertung: 5/10