Uli Rennert | Kritikaster
Uli Rennert ist Pianist, Komponist und Elektroniker und lebt als freischaffender Musiker und Universitätsdozent in Graz in Österreich. Uli Rennerts künstlerische Arbeit dreht sich seit vielen Jahren um den Einsatz von Synthesizern und Live-Elektronik als expressives Instrumentarium und um die Erforschung der Schnittstellen zwischen Komposition und Improvisation. - Uli Rennert is an Austrian pianist, synthesist, and composer. Rennert is focusing on synthesizers and live-electronics used as expressive musical instruments, and he explores the area between composition and improvisation.
Uli Rennert, jazz, contemporary music, piano, synthesizer, composer, improvisation, producer, Graz, Austria
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Kritikaster

Cosmopolis

David Cronenberg: Cosmopolis

CosmopolisBemüht, platt, langweilig — und maximal herrenwitzig.

Ein Gemeinplatz folgt zäh auf den nächsten.

Schade um den Plot.

The Artist

The ArtistDas Konzept, der Ansatz, die Idee: grossartig — und phantastisch fotografiert.

Aber: Leider ist die Geschichte so dünn! Die Gelegenheit, mit den stilistischen Mitteln des Stummfilms eine heutige Geschichte zu erzählen, hat Michel Hazanavicius sehr gründlich nicht wahrgenommen.

Thema verfehlt.

Imperium - Lercher, Simonischek, Martini

Simonischek in Spielmanns Imperium

Bis jetzt habe ich zwar nur die gestrige Generalprobe am Grazer Schauspielhaus gesehen, aber die war für mich bereits eines der spannendsten Theatererlebnisse der letzten Zeit.

Dabei hielt ich das Ganze anfangs für eher fade und belanglos. Der Text hatte mir zu viele Vorhersehbarkeiten, Simonischek konnte sich scheinbar nicht entscheiden, ob er nun ein neutrales Bühnendeutsch oder eher eine leichte oststeirische Färbung sprechen würde, und die musikalischen Versatzstücke waren mir (wie fast immer in Graz) viel zu massiv und brachial.

Doch dann, READ MORE

Das weisse Band

Endlich nun doch gesehen: Michael Haneke hat mit seinem in grossartigen Schwarz-Weiss-Bildern gedrehten Dorf-Drama ein echtes Meisterwerk geschaffen.

Da stimmt einfach alles: Geschichte, Besetzung, Bild, Rhythmus, (fast) keine Musik.

Leider scheint das ein grösseres Publikum nicht zu interessieren, wurde der Film doch kaum von grösseren Kinos gezeigt. READ MORE

Last Chance Harvey

Trotz des etwas unglücklichen (sehr) deutschen Titels „Liebe auf den zweiten Blick“ ist das ein wunderbarer Film.

Dustin Hoffman und Emma Thompson zeigen grosse und berührende Kunst. Die Geschichte scheint immer wieder berechenbar zu sein, bleibt aber um originelle Lösungen nie verlegen.

Schön!

Bewertung: 8/10 

Illuminati

Na ja.

Lau, vorhersehbar — und Stahl enttäuschend.

Bewertung: 5/10 

Star Trek XI

… oder „minus 1“? Die Fernsehserie hatte jedenfalls genauso charmant wenig Substanz wie die bisherigen Kino-Abenteuer mit Kirk, Spock und Co. Das aktuelle Filmchen hat leider nicht einmal Charme.

Bei mehr als mässigen schauspielerischen Leistungen vermisst man leider auch den Witz und die Selbstironie der Vorlagen. Was bleibt ist ein schaler Nachgeschmack.

Nicht faszinierend.

Bewertung: 4/10 

Geschrei um den König

Udo Samel als LearUdo Samel gibt den Lear. In dieser Konwitschny-Regie am Grazer Schauspielhaus wird viel gebrüllt. Alles Spektakel.

Es fehlt nicht an (Regie-)Einfällen, aber der ganze Abend bleibt bemüht und verkrampft. Schade. Graz ist eben doch Provinz.

(Bitte hör auf, mir von Voss und Minichmayr an der Burg vorzuschwäremen! — …)

Der Knochenmann

Knochenmann: Minichmayr, HaderHaas, Hader, Bierbichler, Minichmayr, Simon Schwarz, Murrnberger — abstruse Geschichte, krasse Bilder, coole Sprüche.

Super!

Bewertung: 8/10