CDs

Von den Göttern weiss ich nichts

Von den Göttern weiss ich nichts

Phasen – Tunnel – Singularitäten

Diese lose Sammlung von Vertonungen geht auf Texte zurück, die alle in bestimmter und sehr verschiedener Weise die essentiellen Fragen nach dem Woher und dem Wohin behandeln. Es ist dies die erste künstlerische Zusammenarbeit der jungen österreichischen Mezzospranistin Sophie Rennert mit ihrem Vater Uli Rennert. Als Sprecher tritt Jörg-Martin Willnauer auf. Unter den Instrumental-Solisten befinden sich einige namhafte Exponenten der kreativen österreichischen Musik-Szene.

Sophie Rennert — Mezzosopran
Jörg-Martin Willnauer — Sprecher
Maria Beatrice Cantelli — Flöte
Radu Petrean — Horn
Klaus Gesing – Bassklarinette
Réka Nagy — Violine
Emilia Gladnishka — Viola
Andrea Molnár — Violoncello
Peter Herbert — Kontrabass
Uli Rennert — Komposition, Synthesizer, Elektronik


Project S

Uli Rennert – Project S

Music for Synthesizer, Clarinet, Bass, Stringsextet and Live-Electronics

  • Uli Rennert — synthesizer, lap-steel-guitar, live-electronics, synthetic voices, treatments
  • Peter Kunsek — clarinet, bass-clarinet
  • Peter Herbert — bass
  • Linus Ensemble
    • Réka Nagy, Szonja Szebeny – violin
    • Christine Pawlik, Alexander J. Eberhard – viola
    • Andrea Molnár, Thomas Platzgummer – violoncello

Eine reizvolle Begegnung von elektronischen und akustischen Sounds. […] Der in Graz lebende Keyboarder und Komponist enttäuscht auf seiner neuen CD Project S die Erwartungen der interessierten abenteuerlustigen Hörerschaft nicht. Auch auf seinem aktuellen Werk findet sich ein Mix aus Eigenem und eigenwilligen Bearbeitungen von Jazz-Standards, die von Rennert in ihre Einzelteile zerlegt werden.
— Gerhard Graml, ORF

“Projekt S” erwächst zu einer hoch spannenden wie auch fesselnden Entdeckungsreise durch die Welt des musikalisch Ungewöhnlichen. Ein Muss für Liebhaber unkonventioneller, avantgardistischer und experimenteller Klangwelten.
— Michael Ternai, Music Information Center Austria

Project S ist der dritte und abschliessende Teil einer CD-Trilogie mit Musik zwischen Komposition und Improvisation, akustischen und elektronischen Klängen, intimer Kammermusik, komplexer Kommunikation und subtilen Zeitreisen.

Die knapp einstündige Suite Seven Superfluous Serenades ist das dominierende Stück des Projektes. Es lotet die scheinbaren Gegensätze, speziellen Spieltechniken und klanglichen Möglichkeiten der akustischen Instrumente, des Synthesizers und der Live-Elektronik aus. Dabei stehen die Parts der hautsächlich improvisierenden Solisten dem reichen Klangspektrum des Streichsextetts synergetisch gegenüber, reiben sich und verschmelzen miteinander.

 


Project T

Project T

Vielleicht ist Bandleader Uli Rennerts Musikauffassung so etwas wie die Essenz und Conclusio einer langen Auseinandersetzung mit dem Jazz und der gelungene Versuch, diesen in die Kunst-Gegenwart zu führen, ohne die Tradition […] und deren Komponisten gering zu achten. *****
— Concerto

Der Rennert hört genau hin! […] Allein diese Behandlung eines Klassikers ist ein Kunstwerk für sich […] Eine so durchgeknallte akustische Reise kann einfach nicht mit einem Schlußakkord enden… ********
— Michael Rüsenberg (WDR), jazzcity net edition

Die CD ‚Projekt T‘ ist schlicht und einfach eine hoch spannende wie facettenreiche Entdeckungsreise durch die Jazzgeschichte, eine die unterschiedlichste musikalische Stil- und Klangwelten miteinander vereint und nur so vor Einfallsreichtum, Spielwitz und überraschenden Wendungen strotzt.
— Michael Ternai, Music Information Center Austria

Am Anfang war Duke Ellington. Mood Indigo. Dieser Sound mit gedämpfter Trompete, Posaune, tiefer Klarinette. Und Groove.

Lead-Synthesizer, Posaune, Klarinette, Gitarre, Schlagzeug ist Project T, eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit historischen Kompositionen des Great American Songbook von Ellington, Goodman, Mancini und Porter.

Im Jahr 2007 haben sich meine drei Klarinetten-Kollegen Peter Kunsek, Klaus Gesing, Gerald Preinfalk und ich bei Project M bereits mit der Musik von Thelonious Monk und parametrischer Improvisation beschäftigt. Auf Project T wurden nun — als zweite Tranche einer Serie ‚in progress‘ — mir liebgewordene alte Stücke, in einem aktuellen musikalischen Umfeld neu ausgelotet und realisiert, und weiteren interessanten Forschungen auf dem Gebiet der improvisierten Elektroakustik gegenübergestellt.

… we might have melody, and have rhythm, and do our thing.

Rev. Jesse L. Jackson Sr. (Country Preacher, Cannonball Adderley Quintet 1969)

pzIn the beginning there was Duke Ellington. Mood Indigo. Three horns and the groove. Lead-Synth, trombone, clarinet, guitar, drums — that’s Project T, a very personal treatment of historic tunes of the Great American Songbook, such by Ellington, Goodman, Mancini, and Porter — plus an array of rather free improvised material and compositions by Uli Rennert. Project T is the second part of a series in progress, a follow-up to Project M, which features three clarinets and a piano, playing the music of Thelonious Monk and compositions in the area between free improvisation and composition.


Project M

Music for three clarinets and piano

Es ist fein durchdachte Kammermusik, die man hier erlebt. Pianist Uli Rennert hat sich in die Musik von Thelonious Monk vertieft und Schlussfolgerungen gezogen, die raffiniert sanft überzeugen.

— Ljubisa Tosic, Der Standard (A)