Die guten Seiten

Die aktuelle politische Berichterstattung und ihre Kommentatoren zeigen auch eine gute Seite in Sachen BZÖ und FPÖ.

Damit meine ich nicht solche guten Seiten, die etwa mit der Beschäftigungspolitik oder dem Autobahnbau im Dritten Reich zu tun haben. Nein.

Wenn ich mich an meine ersten Jahre in Österreich (die 80-er) erinnere, fällt mir auf, dass damals das freiheitliche Lager durchaus gesellschaftsfähig war[1. Ich habe mich ja seinerzeit wegen der immer bedrückender werdenden Präsenz der Rechten in der BRD als ‚politisch-idiomatischen Wirtschaftsflüchtling‘ bezeichnet.].joerg haider Zwar wissend, dass diese dann später zur Bewegung gemachte Ecke des politischen Horizonts aus dem deutsch-nationalen Lager hervorgegangen ist, wurde die FPÖ eher als Pendant zur bundesdeutschen FDP gesehen – also als liberale Partei.

Heute jedoch, nach all den populistischen Aktionen des Oberkasperls und seiner Getreuen – inklusive Ortstafelstreit, Knittelfeld, … – ist sich die öffentlichtliche Wahrnehmmung der wahren Hintergründe grösstenteils bewusst. Es sind die ewiggestrigen Rechten, die einem Jörg Haider hier beistehen, seine ganz persönlichen Spielereien mit der Macht zu inszenieren. Und in diesem Sinn ist auch die grosse Medienpräsenz dieser Leute eigentlich positiv zu bewerten.

Das ist das Gute.