Facebook

FacebookWichtiges Diskussionsthema derzeit. Internetforen, Feulletons und die Facebook-Gemeinde selbst debattieren über Sinn und Zweck des ständig wachsenden Online-Netzwerkes.

Die Ängste der Menschen — User und Nicht-User — scheinen hauptsächlich aus zwei Richtungen zu kommen: Zum einen haben viele ein ungutes Gefühl, wenn man bei der Anmeldung und der Erstellung des eigenen Facebook-Profils aufgefordert wird, Persönliches preiszugeben; zum anderen wird mit diesen Daten ja die Einschaltung von Werbeanzeigen verknüpft.

Nun, wie bei allen diesen Dingen, die mit Computern, Internet und Software-Programmen zu tun haben, gilt: Die Maschine verhält sich so, wie der Mensch sie bedient. Ich muss mein Geburtsdatum nicht angeben, oder meinen Beruf, oder gar sexuelle Vorlieben. Facebook bietet die Möglichkeit, die sogenannte umfeldorientierte Werbung einfach auszuschalten. Aud der anderen Seite muss ich als User davon ausgehen, dass unter Umständen nicht alles so stimmt, was ich über meine sogenannten Freunde lese. Na, dann muss man halt ab und zu persönlich nachsehen …

Für mich ist Facebook jedenfalls eine neue Möglichkeit, meine Aktivitäten als Künstler eventuell einem neuen Kreis von Interessenten bekannt zu machen. Jeder Konzertbesucher mehr, jede einzelne verkaufte (und gehörte!) CD zählt in meiner Branche. Ob ich heute müde bin oder lieber Bier statt Rotwein trinke, muss ich ja nicht unbedingt veröffentlichen.

Ich persönlich bin kein geborener Netzwerker. Ein schöner Facebook-Nebeneffekt ist es daher, dass ich an Menschen, die ich kenne, oder die mich kennnen, immer wieder erinnert werde, und es mir leichter fällt, mit ihnen Kontakt zu halten. Das finde ich einfach sehr angenehm.

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