Logbuch

Branzini al forno

So einfach, so gut! Man nehme: 2 kleine bis mittelgrosse Branzini (je 350 – 600 g), geputzt und geschuppt 6 – 8 Knoblauchzehen, geschält…

Warum Jazz?

Warum? Es ist dies die wichtigste Frage, die wir uns stellen können — als Musiker, als Künstler, als Menschen. Die Frage nachdem Warum ist…

Edler Klangkörper

Uli Rennert mit seinen wichtigen, nie aufdringlichen Keyboardsounds, … Hier gibt’s die ganze Concerto-Kritik über die neue JBBG-CD.

Revival-Musik – Warum?

Nicht nur im Jazz-Genre ist seit einigen Jahren, vielleicht seit Jahrzenten, der Hang zum Revival evident. Damit habe ich ein Problem. Oft wird davon gesprochen, dass sich eine Band, ein Künstler, eine stilistische Sparte ’neu erfinden‘ – von ’neu‘ ist bei näherem Hinhören dann kaum etwas zu bemerken. Es werden nur die altbekannten Elemente wie Versatzstücke durcheinandergewirbelt.

Bryan Ferry The Jazz AgeFür die Entwicklung einer bestimmten Spielweise gibt es doch einen Grund. Und das gilt im Besonderen für die Geschichte des Jazz, die ja vor allem auch eine Sozialgeschichte, eine Geschichte der gesellschaftlichen Umstände ist. Die wesentlichen Strömungen haben sich in der Rückschau geradezu aus Notwendigkeiten heraus entwickelt. Die ganz persönlichen Situationen, Befindlichkeiten und Zwänge, in und unter denen Musiker gelebt und gearbeitet haben, waren die Auslöser der wichtigen Stile des Jazz,

CD Baby

Rebeat gibt die Unterstützung für Apple auf. Bisher habe ich meine Alben über den österreichischen Verteiler Rebeat an iTunes und Co geschickt. Die Software…

jbbg ‚True Stories‘

jbbg rehearsalIm Sommer haben wir mit der Jazz Bigband Graz ein weiteres Programm von Horst-Michael Schaffer aufgenommen. Nun ist sie da: JBBG – TRUE STORIES

Es gibt wieder lange Bögen, eindringliche Atmosphären, packende Grooves und sehr persönliche Soli. JBBG at it’s best? Die Band hat viel aus der Arbeit der letzten Jahre gelernt. Die Rollen der Sections sind komplett aufgelöst, die Rhythm-Section ist nicht mehr ausschliesslich Timekeeper. Ganz im Gegenteil:

Platzhalter Kommerz

Etwas als kommerziell zu bezeichnen ist nicht per se negativ. Damit wird nichts über die Qualität ausgesagt.
Es ist heute aber doch so, dass mit den allermeisten Unternehmungen und Aktivitäten, deren Fokus darauf liegt, sich erfolgreich verkaufen zu können, versucht wird, einen möglichst grossen Marktanteil zu erarbeiten und diesen dann auch noch zu vergrössern oder vielleicht gar eine Monopolstellung zu erringen. Zumindest wird immer ein gewisses Wachstum angestrebt. moneyDamit geht im allgemeinen auch eine verkaufstechnisch optimierte Effizienzsteigerung, eine Rationalisierung der Produktionsprozesse, eine Gewinnmaximierung einher. Was dabei leider verdrängt wird, sind weniger kommerziell ausgerichtete, dadurch qualitativ aber nicht mehr oder weniger hochstehende andere Projekte, die dann vom Markt oder vielmehr den Konsumenten leicht übersehen werden.