Uli Rennert | NYC 2006
Uli Rennert ist Pianist, Komponist und Elektroniker und lebt als freischaffender Musiker und Universitätsdozent in Graz in Österreich. Uli Rennerts künstlerische Arbeit dreht sich seit vielen Jahren um den Einsatz von Synthesizern und Live-Elektronik als expressives Instrumentarium und um die Erforschung der Schnittstellen zwischen Komposition und Improvisation. - Uli Rennert is an Austrian pianist, synthesist, and composer. Rennert is focusing on synthesizers and live-electronics used as expressive musical instruments, and he explores the area between composition and improvisation.
Uli Rennert, jazz, contemporary music, piano, synthesizer, composer, improvisation, producer, Graz, Austria
593
post-template-default,single,single-post,postid-593,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,select-theme-ver-3.8.1,vertical_menu_enabled,side_area_uncovered,wpb-js-composer js-comp-ver-5.1.1,vc_responsive
 

NYC 2006

NYC 2006

 

05.01.2006 – New York City

Am Samstag geht’s los!

Die Jazz Bigband Graz fährt nach New York zum jährlichen Meeting der IAJE, wo wir mit John Hollenbeck und Theo Bleckmann unser neues Programm ‚Joys & Desires‘ präsentieren.

Meine Familie fährt natürlich mit und wir haben sogar für den Sonntag noch Karten für die Carnegie Hall ergattern können: ein Konzert in Traumbesetzung mit James Levine und dem MET Orchestra.

Das ist dann endlich mein erster Sprung über den Teich!

08.01.2006 – Sonntag in New York

Heute haben wir ein volles Kulturpeogramm: Carnegie Hall und Braudway. 

Am Nachmittag hoeren wir in der Carnegie Hall das MET-Orchestra unter James Levine mit Tschaikowsky, Berg, Wagner und Strauss. Und am Abend geht’s ins Musical ‚Chicago‘ am Broadway.

Jetlag? Kein Thema!

09.01.2006 – Huey Lewis – News!

Ein unverhofftes Wiedersehen mit Huey Lewis hatte ich gestern am Broadway. 

Huey spielt den Billy in einer New Yorker Produktion von ‚Chicago‘. Das klang dann eher wie der Ruhestand eines Ehemaligen. Leider. Aber sehr sympathisch. Und der Rest der Produktion war auf absolut hohem Niveau.

12.01.2006 – Phantom

Na gut. Wir haben noch ermaessigte Karten um 35 Dollar bekommen. Immerhin hat das Phantom der Oper gestern seine 7400. Vorstellung am New Yorker Broadway zelebriert. 

Und wie war’s?

Lächerlich. Einfach lächerlich.

Die Sängerin der Christine (1200 Vorstellungen) klingt wie eine meckernde Ziege. Die Musik bekanntermassen grenzwertig. Das Stueck versucht ja streckenweise eine Opernpersiflage zu sein. Dabei ist die Inszenierung aber so verstaubt und oberflaechlich, dass der Schuss voll nach hinten losgeht.

Ein grauenhafter Abend!

14.01.2006 – Guggenheim vs. Museom of Modern Art

Architektonisch ist das Guggenheim sicher der erstaunlichere Bau. Aber als Museum moderner Kunst?

Ist der Besucher einmal in der ‚Schnecke‘ macht sich schnell ein wenig Beklemmung breit. Die Ausstellungen haben einfach ‚keine Luft‘ – davon abgesehen, dass das doch sehr enzyklopaedische Konzept in der Naehe der Langeweile dahinmanoevriert.

Dagegen ist das Museum of Modern Art eine echte Offenbarung: Aus jedem Stock geben die grosszuegigen und luftig-hohen Raeume neue Perspektiven preis. Und die Exponate geben einen wohldosierten und klug konzipierten Blick auf das weltweite kuenstlerische Schaffen der letzten knapp 100 Jahre.

Spannend!

No Comments

Sorry, the comment form is closed at this time.