Rindsroulade (mediterran?)

Diese Zubereitungsweise habe ich neulich ausprobiert, da ich mit vorstellte, dass sich in so einer langsam geschmorten Roulade eine etwas andere, nämlich südlichere Füllung gut machen würde – und dazu passt dann auch kein normales Kartoffelpüree mehr, sondern ein Kartoffelpüree mit Oliven. Mmh!

Ich nehme also handelsübliche dünne Rindsschnitzel (Metzger fragen, was er empfiehlt!), klopfe sie sehr dünn und würze mit Pfeffer und Salz. Dann eine Spur Senf auf eine Seite streichen und eine Scheibe kräftigen Parma-Schinken darüberlegen. Dann mache ich eine Paste aus Tomatenmark, Sardellen, Kapern und etwas Knoblauch und streiche sie über den Schinken. Das ganze wird dann mit einem kleinen eingelegten Maiskölbchen zu einer Roulade eingerollt und mit Spiesschen oder Küchengarn fixiert.

In einem Topf, der alle Rouladen nebeneinander aufnehmen kann, mache ich Olivenöl heiss und brate die Rouladen darin rundherum an (nicht zu kräftig). Die Rouladen werden kurz warmgestellt und im verbleibenden Öl röste ich eine Handvoll grob geschnittene Zwiebeln und eine in Scheiben geschnittene Karotte an. Mit einem guten Rotwein wird abgelöscht und die Rouladen kommen wieder in den Topf, der danach zugedeckt bei schwacher Hitze etwa eineinhalb Stunden im Ofen stehen sollte.

Dazu passt natürlich am besten der gleiche (gute) Rotwein, der auch in der Sosse ist.