Songlines

Heinrich von Kalnein hat nun unsere Somglines-Produktion herausgebracht.

Infos auf heinrichvonkalnein.com.

Und Heinrichs Website haben wir auch einem Facelift unterzogen: Einfach aber geschmackvoll, würde ich sagen. (Wie der Heinrich eben so ist …)

Doch zum Projekt – Jürg Solothurnmann, Saxophonist, Bandleader, Organisator, Forscher, Publizist, Lehrer, Dozent und Redakteur des Schweizer Radios DRS2 schreibt:

[…] Der CD-Titel ‚Songlines‘ trifft darum gleich doppelt zu – nicht nur für das Wesen der aktuellen Stücke; … Jetzt sind es eigene Lieder ohne Worte. Ihre zum Teil langen Strukturen werden improvisatorisch zusätzlich erweitert und gestreckt, wobei der Atem und das Atemholen, die Pausen, ein ebenso wichtiges Gestaltungselement sind wie die Töne. Die ‚endlosen Gesänge‘ evozieren Zeitlosigkeit; das alte Modell Thema – Soli – Thema wird relativiert und verwischt, wenn auch nicht aufgehoben. Das häufige Pendeln zwischen Rubato und luftigen, sparsam gesetzten Grooves steigert die nachdenkliche, innige Stimmung. Beim Anhören hatte ich manchmal Assoziationen zu leidenschaftlichen, halb improvisierten Sologesängen aus Mitteleuropa und Iberien. Besonders fühlte ich mich aber erinnert an den folkloristisch beeinflussten Jazz polnischer Pioniere wie Zbygniew Namyslowsky, Zbygniew Seifert und Tomasz Stanko. Das mag mit der Beteiligung des profilierten polnischen Scat-Sängers Marek Balata zusammenhängen.