Spaghetti Palermo

Das sind Spaghetti mit Sardellen, Korinthen und Pinienkernen – und mit einem Hauch Fenchel.

Diese Zubereitung habe ich einmal auf Sizilen gegessen und man kann es auch hier bei uns, wo es keinen wilden Fenchel gibt, ganz gut zuwege bringen.

Eine Handvoll Korinthen in etwas Brandy oder ähnlichem einweichen. Die gleiche Menge Pinienkerne vorsichtig in der trockenen Pfanne rösten und zur Seite stellen. Von einer (kleinen) Fenchelknolle die innersten jungen Triebe herauslösen und in kleinere Stücke schneiden. Dann zusammen mit ein bis zwei Knoblauchzehen mit grobem Meersalz im Mörser zu einer homogenen Paste zerdrücken. Sardellenfilets, und reichlich Tomatenmark zufügen und gut vermischen.

Während nun die Spaghetti al dente gekocht werden, die leere Pfanne wieder in Betrieb nehmen und einen guten Schuss Olivenöl darin erhitzen. Die Tomatenmark-Sardellen-Paste zugeben und unter ständigem Rühren vorsichtig dünsten. Zuletzt die Korinthen abtropfen und hinzufügen. Nudeln abgiessen, sofort in die Pfanne geben, die Pinienkerne zufügen und alles sehr gut vermischen. Eventuell mit Salz und Pfeffer abschmecken. Parmesan halte ich in diesem Fall für nicht angebracht.