Uli Rennert | Medien
Uli Rennert ist Pianist, Komponist und Elektroniker und lebt als freischaffender Musiker und Universitätsdozent in Graz in Österreich. Uli Rennerts künstlerische Arbeit dreht sich seit vielen Jahren um den Einsatz von Synthesizern und Live-Elektronik als expressives Instrumentarium und um die Erforschung der Schnittstellen zwischen Komposition und Improvisation. - Uli Rennert is an Austrian pianist, synthesist, and composer. Rennert is focusing on synthesizers and live-electronics used as expressive musical instruments, and he explores the area between composition and improvisation.
Uli Rennert, jazz, contemporary music, piano, synthesizer, composer, improvisation, producer, Graz, Austria
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Medien Tag

Neu: Video-Seite

rennert.at/videosHier sind ab heute auch Videos meiner Produktionen zu sehen.

Aktuell sind das Aufnahmen zweier Stücke aus der aktuellen Produktion Project T, die im Herbst erscheinen wird.

Unsere Version von Henry Mancini’s Moon River (Breakfast at Tiffany’s): downtempo, Vocoder und ein grossartiges Gitarrensolo von Frank Schwinn; und Red: ein freies Stück, basierend auf Miles Davis‘ „Blue In Green“.

Mehr Videos auch auf YouTube — ulirennert

Jazzgeschichte

ZawinulGerade wurde in der Zeit im Bild, den Hauptnachrichten des Österreichischen Fernsehens ORF, über das diesjährige 40-jährige Dienstjubiläum der Kollegen von Manhattan Transfer berichtet.

Da ist dann von „ihren“ Hits die Rede: Birdland (© Joe Zawinul) und Route 66 (© Bobby Troup); und dass da ausgiebig Musikgeschichte geschrieben wurde. Naja.

Manhattan Transfer sind allerdings entgegen der ORF-Meinung keine a-capella-Gruppe, READ MORE

Facebook

FacebookWichtiges Diskussionsthema derzeit. Internetforen, Feulletons und die Facebook-Gemeinde selbst debattieren über Sinn und Zweck des ständig wachsenden Online-Netzwerkes.

Die Ängste der Menschen — User und Nicht-User — scheinen hauptsächlich aus zwei Richtungen zu kommen: Zum einen haben viele ein ungutes Gefühl, wenn man bei der Anmeldung und der Erstellung des eigenen Facebook-Profils aufgefordert wird, Persönliches preiszugeben; zum anderen wird mit diesen Daten ja die Einschaltung von Werbeanzeigen verknüpft.READ MORE

Der Vorführ-Effekt

Die österreichische Grippe-Epidemie zwingt mich derzeit zur Passivität vor dem TV-Bildschirm. Da stösst man unweigerlich mit Sendungen wie DSDS („Deutschland sucht den Super-Star“ Bohlenoder: „Dieter sprengt dämliche Subjekte in die Luft“) und dem österreichischen Starmania zusammen.

Hast Du Erklärungsbedarf für so abartigen Fernseh-Konsum? Ja, habe ich!

Mir ist es peinlich. Mir ist es zutiefst peinlich, das mit-anzusehen. Und ich bin schockiert. Mich schockiert der Abgrund, in den ich sehen muss. Und mich verblüfft, dass es in derartigen Sendungskonzepten letztlich weder um Musik, noch um die so-genannten Talente geht.

Worum geht es denn?READ MORE

Über Jazz (2) — Rudi Buchbinder hört

Heide Tenner hat im heutigen „Klassik Treffpunkt“ auf Ö1 einen der grossen Pianisten der internationalen Crème zu Gast und erfüllt ihm jazzige Musik-Wünsche.

Henri de Toulouse-Lautrec - Chocolat dansant dans un barBuchbinder zählt zu den wirklich bedeutenden Pianisten unserer Zeit — und er weiss auch auf der Klaviatur der gesellschaftlichen (Medien-)Präsenz gut zu spielen. Da tut es wohl, aus seinem Munde zu hören, dass ihm auch der Jazz wichtig ist. Geschmacklich (geschmäcklerisch?) und über die Bedeutung für das Wesen des Jazz lässt sich bei der Auswahl vielleicht streiten — aber immerhin: Nat King Cole mit George Shearing, umwölkt von Streichern, und Oscar Peterson, virtuos. Da werden eben, wie so oft in solchen Fällen, Jugenderinnerungen aufgearbeitet. Buchbinder war auch einmal Barpianist! — Jazz?

Heide Tenner stellt dann in der Überleitung zu einem Gedanken aus Buchbinders aktuellem Buch über die lebenslange Beschäftigung des Virtuosen mit einem Werk klar, dass das ja nun das absolute Gegenteil zum Improvisieren sei. Aha.

Buddenbrooks, Kino und TV

Und heute arbeite ich die nicht gelesenen Zeitungen der Feiertage auf und finde eine sehr treffende Filmkritik von Stephan Speicher in der Süddeutschen vom 24. Dezember 2009

Die Goldene KameraDoch vorher noch kurz ein Auszug aus Mark Stöhrs Artikel in der Zeit Online vom 22.12.2008:

Für Breloers Fernsehfilm wird es zum „Tipp des Tages“ in den einschlägigen TV-Magazinen und dem einen oder anderen Grimme-Preis reichen. Zu irgendetwas müssen die 16,2 Millionen Euro Produktionskosten schließlich gut gewesen sein.

Siehe dazu auch folgenden Artikel von Katja Nicodemus: Zu viel Fernsehen im Kino (Die Zeit 11.12.2008 Nr. 51)

Und hier nun Stephan Speicher:

Die Verführungskraft der schönen Dinge

Gerade hat sich der Regisseur Heinrich Breloer in der Neuen Rundschau über die „Technik des Filmemachers“ in 13 Thesen geäußert,READ MORE

Die Buddenbrooks im Kino

Thomas Mann… im grossen Kino! Grosses Kino?

Gute Schauspieler sind da, sehr gute Schauspieler, sogar Charakterdarsteller.

Aufwändige Kulissen sind auch da, authentische Austattung und grosse Roben.

Die Produktion spart auch nicht hinter der Kamera oder am Licht oder am Soundtrack oder an sonst irgendetwas — am Werbegetrommel übrigens schon ganz und gar nicht.

Es ist alles da.

Und da sitze ich dann im Kino und schaue mir geschlagene zwei Stunden und eine halbe lang einen TV-Vierteiler an. Warum eigentlich?

Bewertung: 3/10 

Update 31.12.08:

Siehe: rennert.at/buddenbrooks-kino-und-tv-2008-12-31

Namenlose Soundtracks

TV-DokuDie Weihnachtsfeiertage und die mit ihnen vollkommen überraschend einsetzende Ferienzeit bringen mir nun schon seit vielen Jahren heftige grippale Infekte ein, die es mir ermöglichen, das gesamte zu dieser Zeit angebotene TV-Repertoire eingehenden Untersuchungen zu unterziehen — und mich dabei gleichzeitig durch den haltlosen Konsum diverser Dokureihen und populärwissenschaftlicher Features weiterzubilden.

Dabei ist neben der allgemeinen Übersicht über die Entwicklung terrestrischen Lebens (in 5 Teilen auf 3sat) auch einiges über ferne Länder, deren Gebräuche, Flora. Faune, und was-weis-ich-noch-alles zu erfahren; die Bibelfestigkeit wird gerade in dieser Zeit enorm gefördert und auch Fragen zum musikalischen Rand-, Spezial und Insiderwissen finden in mannigfaltiger Weise Erörterung.READ MORE

Sarah Wiener tut kochen

Der Standard (guha) am 17.12.2008:

Die von ihr Vorgestellten sind es in der Tat wert, zur besten Sendezeit vorgestellt zu werden: aber nicht als Möbel auf der Bühne einer Showfrau.

Sarah erfährt: „Fast alles, worauf wir herumlaufen, kann man essen.“ Die Rede ist von einer Wiese in Italien. Reizend. Nur dass Sarah eben nicht vier Jahre alt ist, wie man meinen könnte, sondern eindeutig ausgewachsen und angeblich Köchin. „Tust du das jetzt so essen?“ READ MORE