Uli Rennert | Neue Musik
Uli Rennert ist Pianist, Komponist und Elektroniker und lebt als freischaffender Musiker und Universitätsdozent in Graz in Österreich. Uli Rennerts künstlerische Arbeit dreht sich seit vielen Jahren um den Einsatz von Synthesizern und Live-Elektronik als expressives Instrumentarium und um die Erforschung der Schnittstellen zwischen Komposition und Improvisation. - Uli Rennert is an Austrian pianist, synthesist, and composer. Rennert is focusing on synthesizers and live-electronics used as expressive musical instruments, and he explores the area between composition and improvisation.
Uli Rennert, jazz, contemporary music, piano, synthesizer, composer, improvisation, producer, Graz, Austria
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Neue Musik Tag

Uli Rennert auf iTunes und Amazon

Aus verschiedenen Gründen habe ich meinen Vertrag mit dem österreichischen Digital-Vertrieb Rebeat gekündigt und zu CD Baby gewechselt. Nun ist meine Musik wieder auf ausgewählten Internet-Portalen erhältlich. Zum Beispiel:

Von den Göttern weiss ich nichts

Götter 400

iTunes | Amazon | CD Baby


 

 Project S

DA2XXXXZ

iTunes | Amazon | CD Baby


 

Auf Streaming-Diensten wie Spotify usw. sind die Alben nicht erhältlich.

Platzhalter Kommerz

Etwas als kommerziell zu bezeichnen ist nicht per se negativ. Damit wird nichts über die Qualität ausgesagt.
Es ist heute aber doch so, dass mit den allermeisten Unternehmungen und Aktivitäten, deren Fokus darauf liegt, sich erfolgreich verkaufen zu können, versucht wird, einen möglichst grossen Marktanteil zu erarbeiten und diesen dann auch noch zu vergrössern oder vielleicht gar eine Monopolstellung zu erringen. Zumindest wird immer ein gewisses Wachstum angestrebt. moneyDamit geht im allgemeinen auch eine verkaufstechnisch optimierte Effizienzsteigerung, eine Rationalisierung der Produktionsprozesse, eine Gewinnmaximierung einher. Was dabei leider verdrängt wird, sind weniger kommerziell ausgerichtete, dadurch qualitativ aber nicht mehr oder weniger hochstehende andere Projekte, die dann vom Markt oder vielmehr den Konsumenten leicht übersehen werden. READ MORE

Kunst ist Auswahl

(Ein Bericht)

Man schreibt Musik, probt, produziert, veröffentlicht. Es ist gut geworden. Es ist Neue Musik (‚Neue‘ gross geschrieben). Eine grössere öffentlich subventionierte Institution macht eine Ausschreibung. Es geht um Auftritts-Förderung, Verbreitung Neuer Musik. Man wird eingeladen, schickt was hin, wird ausgewählt – und zu einer Präsentationsveranstaltung eingeladen. Schön. Drei Stunden Fahrt mit dem Auto. Auch schön.

Die öffentlich subventionierte Institution kooperiert mit dem öffentlich subventionierten Institut einer öffentlich subventionierten höheren Bildungsanstalt. Etikett: Neue Musik. Super. Geladen ist auch eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, bekannt aus Rundfunk und Medien. Funktion: Kuratorin oder Kurator. Man erfährt: Es wurden über einhundert Projekte eingereicht. Man ist stolz, ausgewählt worden zu sein. Es wurden von diesen über einhundert Projekten ganze sechzig ausgewählt. Wie bitte? READ MORE

Late But Great

Project S kommt zu späten Ehren in einer fulminanten Kritik auf The Sound Projector. Hier einige Auszüge:

The work is framed by the history of chamber music and small ensemble composition. Yet, Peter Kunsek’s exquisite clarinet and Peter Herbert’s bass are disrupted by Rennert’s restless instrumental leaps from synthesizer to live electronics, or lap steel guitar. The final product is a sharp pan-modernism where all forms and styles are engaged and all techniques given equal weighting. […] Everything from counterpoint to digital sampling is available to access and deftly incorporated by an ensemble with an extensive and close history together.

This is modern classical music divorced from previous social, societal and historical rhetoric…

… on Project S the juggling of these diverse elements is an indication of the skill and imagination of all involved and Rennert’s role as composer and collaborative node. The work is a fascinating response to the dilemma of what orchestrated chamber music is and what it can offer for this generation of musicians.

Musikfabrik NÖ – musik aktuell

Dr. Irene Suchy – Artist in ResidenceDas Projekt ‚Von den Göttern weiss ich nichts‚ wurde von Kuratorin Irene Suchy für die laufende Initiative musik aktuell – neue musik in nö 2015 (Link: www.musikfabrik.at) ausgewählt – Motto: ‚Vom Entdecken der Hände. Gesten, Posen und Gebärden‘.

Neben den ‚geistlichen Gesängen für Agnostiker‘ sind die beiden Picasso-Stücke diesem Thema am nächsten. Hat sich der Maler doch neben seinenr wohlbekannten bildnerischen Arbeit auch immer wieder mit dem Schreiben beschäftigt und dabei eine ganz eigenständige, sehr intuitiv-improvisatorisch geprägte Poesie entwickelt – irritierend im besten Sinne. READ MORE

Concerto über Götter

Ode an die Götter

Rennert & Rennert & ein Geburtstagsgeschenk

Wenn man sich mit den Göttern anlegt, birgt das zumeist einige Gefahren, das wussten bereits die alten Griechen und Römer. Die neu
e Aufnahme des Komponisten, Pianisten, Keyboarders und Technik-Tüftlers („Kastln“ – Zitat Pepl) trägt den aussagekräftigen Titel „Von den Göttern weiss ich nichts„, ob dieses Nichtwissen vor Strafe schützt, wird sich zeigen.

Rennert, Willnauer © St. LozarAm Anfang der Produktion ’stand das fünfteilige Titelstück, READ MORE

Bericht auf mica.at

Michael Ternai schreibt:

Dass Uli Rennert nicht unbedingt zu jener Sorte von MusikerInnen zählt, die es sich einfach machen und immer wieder mit dem Gleichen und Selben aufwarten, ist inzwischen hinlänglich bekannt. mica 2Der in Graz lebende Pianist, Elektroniker und Komponist ist jemand, der stets den nicht gerade einfachsten Weg sucht und sich mit Vorliebe auch in waghalsige musikalische Grenzgänge stürzt. Einen solchen Grenzgang meistert er nun auch auf seiner neuen CD „Von den Göttern weiß ich nichts“  (pan tau-x), die zugleich die erste Zusammenarbeit [… ] mit seiner Tochter, der Mezzosopranistin Sophie Rennert darstellt.

Und weiter:

… geht es ihnen um die Verwirklichung eines ganz eigenen, innovativen Klanges, eines dunklen, geheimnisvollen und zeitgenössisch kammermusikalischen.

Und kommt zu dem Schluss:
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Jörg-Martin Willnauer über Götter

Viele […] ergreifen bei zeitgenössischer Musik die Flucht. Verständlich, weil bei zeitgenössischen Werken oft nicht die Emotion im Vordergrund steht, sondern die Konstruktion. Uli Rennert beweist, dass Gegenwartsmusik auch lustvoll und amüsant sein kann, ohne platt zu sein. Ich hege den dringenden Verdacht, dass das Vergnügen, das wir bei der Produktion hatten, auch beim Hören spürbar wird.

Jörg-Martin Willnauer, Stefan Lozar)

Jörg-Martin Willnauer (© Stefan Lozar)

Infos zu ‚Von den Göttern weiss ich nichts‚ | pan tau-x webshop
Jörg-Martin Willnauer auf Facebook

Editing Gods

Von den Göttern weiss ich nichts – Musik für Mezzosopran, Sprecher, Live-Elektronik und Instrumente in kleinen, variablen Besetzungen nach Texten von Robert Gernhardt, Erich Fried, Pablo Picasso, Martin Luther und anderen.

Mitte September fanden im Grazer Florentinersaal, einem der schönsten und bestklingenden Räume für kleine Besetzungen, eine Woche lang die Aufnahmen zu einem neuen CD-Projekt statt (Link: rennert.at/about/von-den-goettern-weiss-ich-nichts). Mit dabei: Sophie Rennert (Mezzosopran), Jörg-Martin Willnauer (Sprecher), Maria Beatrice Cantelli (Flöte), Radu Petrean (Horn), Klaus Gesing (Bassklarinette), Réka Nagy (Violine), Emilia Gladnishka (Viola), Andrea Molnár (Violoncello), Peter Herbert (Kontrabass).

Uli Rennert, Sophie RennertInzwischen sind wir in die Post-Production eingestiegen: es gilt, die besten Takes auswählen und zu schneiden – wobei sich das nicht immer so einfach gestaltet: sehr oft sind mehrere Takes ausnehmend gut gelungen. Da fällt die Entscheidung schwer. Aber es gilt, was auch während der Aufnahme-Sessions schon hilfreich war: der Komponist ist immer anwesend…

Hier noch eine schöne Besprechung zu diesem Projekt von Margarete Buch (mica):

Uli Rennert vermischt in seinen Werken die leichte Schwere des Jazz mit dem Ausdruck und der Souveränität eines Komponisten, der nicht das Suchen erklingen lässt, sondern das Gefundene. READ MORE