Uli Rennert | Synthesizer
Uli Rennert ist Pianist, Komponist und Elektroniker und lebt als freischaffender Musiker und Universitätsdozent in Graz in Österreich. Uli Rennerts künstlerische Arbeit dreht sich seit vielen Jahren um den Einsatz von Synthesizern und Live-Elektronik als expressives Instrumentarium und um die Erforschung der Schnittstellen zwischen Komposition und Improvisation. - Uli Rennert is an Austrian pianist, synthesist, and composer. Rennert is focusing on synthesizers and live-electronics used as expressive musical instruments, and he explores the area between composition and improvisation.
Uli Rennert, jazz, contemporary music, piano, synthesizer, composer, improvisation, producer, Graz, Austria
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Synthesizer Tag

jbbg ‚True Stories‘

jbbg rehearsalIm Sommer haben wir mit der Jazz Bigband Graz ein weiteres Programm von Horst-Michael Schaffer aufgenommen. Nun ist sie da: JBBG – TRUE STORIES

Es gibt wieder lange Bögen, eindringliche Atmosphären, packende Grooves und sehr persönliche Soli. JBBG at it’s best? Die Band hat viel aus der Arbeit der letzten Jahre gelernt. Die Rollen der Sections sind komplett aufgelöst, die Rhythm-Section ist nicht mehr ausschliesslich Timekeeper. Ganz im Gegenteil: READ MORE

Netzteile

Nach langem Suchen endlich gefunden: ein Netzteil für meine moogerfoogers, das nicht brummt oder pfeift.

Die Original-Netzteile von Moog sind leider nicht sehr zuverlässig. Die Verbindungskabel sind nach oftmaligem Auf- und Abbau schnell defekt. Lösung: ein Mehrfach-Netzteil. Mein erster Versuch war ein t-rex-fuel-tank-chameleonModell der Firma Cioks, das angeblich galvanisch getrennte Ausgänge bieten soll. Dem ist offensichtlich nicht ganz so. Ergebnis: es pfeift. Diagnose: Groundloop. Einziger Ausweg sei nach Ansicht der Experten, jeden meiner drei moogerfooger separat zu versorgen.

Nun habe ich noch den ‚Fuel Tank Chameleon‘ der Firma T-Rex ausprobiert. Das Gerät bietet auch eine einfache Möglichkeit die Pole zu tauschen, da Moog hier auf einen eigenen Standard besteht.

Und es kehrt Ruhe ein.

Late But Great

Project S kommt zu späten Ehren in einer fulminanten Kritik auf The Sound Projector. Hier einige Auszüge:

The work is framed by the history of chamber music and small ensemble composition. Yet, Peter Kunsek’s exquisite clarinet and Peter Herbert’s bass are disrupted by Rennert’s restless instrumental leaps from synthesizer to live electronics, or lap steel guitar. The final product is a sharp pan-modernism where all forms and styles are engaged and all techniques given equal weighting. […] Everything from counterpoint to digital sampling is available to access and deftly incorporated by an ensemble with an extensive and close history together.

This is modern classical music divorced from previous social, societal and historical rhetoric…

… on Project S the juggling of these diverse elements is an indication of the skill and imagination of all involved and Rennert’s role as composer and collaborative node. The work is a fascinating response to the dilemma of what orchestrated chamber music is and what it can offer for this generation of musicians.

Jazz Bigband Graz JazzRedoute 2014

Fun Art Music mit Ewald Oberleitner bei der Jazzredoute 2014

Das Fest der Grazer Jazz-Szene, im letzten Jahr von der Jazz Bigband Graz ins Leben gerufen, lädt am 11. Januar 2014 wieder in den Dom im Berg.

http://rennert.at/wordpress/wp-content/uploads/2013/12/Oberleitner-©-infograt.at_.jpgWir freuen uns über die Einladung, mit Fun Art Music ebenfalls dort auftreten zu dürfen. Als besonderen und lieben Gast dürfen wir einen Mann begrüssen, der mit der österreichischen Szene verwachsen ist wie kein anderer: Ewald Oberleitner.

Weiters spielen Peter Kunsek (Klarinetten), Uli Rennert (synthesizer) und Uli Soyka (Schlagzeug, Spielsachen).

Fun!

Editing Gods

Von den Göttern weiss ich nichts – Musik für Mezzosopran, Sprecher, Live-Elektronik und Instrumente in kleinen, variablen Besetzungen nach Texten von Robert Gernhardt, Erich Fried, Pablo Picasso, Martin Luther und anderen.

Mitte September fanden im Grazer Florentinersaal, einem der schönsten und bestklingenden Räume für kleine Besetzungen, eine Woche lang die Aufnahmen zu einem neuen CD-Projekt statt (Link: rennert.at/about/von-den-goettern-weiss-ich-nichts). Mit dabei: Sophie Rennert (Mezzosopran), Jörg-Martin Willnauer (Sprecher), Maria Beatrice Cantelli (Flöte), Radu Petrean (Horn), Klaus Gesing (Bassklarinette), Réka Nagy (Violine), Emilia Gladnishka (Viola), Andrea Molnár (Violoncello), Peter Herbert (Kontrabass).

Uli Rennert, Sophie RennertInzwischen sind wir in die Post-Production eingestiegen: es gilt, die besten Takes auswählen und zu schneiden – wobei sich das nicht immer so einfach gestaltet: sehr oft sind mehrere Takes ausnehmend gut gelungen. Da fällt die Entscheidung schwer. Aber es gilt, was auch während der Aufnahme-Sessions schon hilfreich war: der Komponist ist immer anwesend…

Hier noch eine schöne Besprechung zu diesem Projekt von Margarete Buch (mica):

Uli Rennert vermischt in seinen Werken die leichte Schwere des Jazz mit dem Ausdruck und der Souveränität eines Komponisten, der nicht das Suchen erklingen lässt, sondern das Gefundene. READ MORE

Uli Rennert jbbg jazz bigband graz

jbbg in Darmstadt

Letzten Donnerstag haben wir mit der jbbg das 13. Darmstädter Jazzforum eröffnet.

Neben dem Forschen der renommierten Institute in Graz und Darmstadt haben wir damit auch etwas für die Musik getan. Danke für die Einladung – war ein sehr schöner Gig!

[…] überraschend erscheint Uli Rennerts Lapsteel-Gitarre im Umfeld einer Bigband. Seine Glissandi oder splittrigen Fragmente vermeiden natürlich alle Bezüge zu Country Music oder gar Hawaii-Kitsch. Rennert sorgt auch für offensiv elektronische Facetten, entlockt diversen Synthesizern nicht nur während eines spektakulären Solos bizarre Sounds. […]
— Frankfurter Allgemeine Zeitung

mica Musikmagazin – Neues vom österreichischen Musikgeschehen

Im music austria Notenshop präsentiert sich der Komponist Uli Rennert mit zwei Werken, die das bewährte Erfolgsrezept guter Musik innehaben: Komplexität offenbart sich nicht beim Hören, sondern beim Studieren der Partitur. Durchs Ohr fließen improvisierte Passagen, die ganz organisch in dezente Klangflächen übergehen, und schlichte Melodien harmonisieren reibungsfrei mit freejazzigen Passagen und sparsam eingesetzter Elektronik. Für den studierten Posaunisten und Pianisten ist der Interpret mehr als ein in der westlichen, klassischen Musiktradition zum ‚Dienstleister‘ degradierter Musiker, sondern der Individualität jedes einzelnen Künstlers wird durch freie Passagen in der Partitur Rechnung getragen. Daher arbeitet Rennert in seinen Projekten mit ausgewählten Musikern wie dem Kontrabassisten Peter Herbert oder dem Klarinettisten Peter Kunsek zusammen. Die Besetzung Synthesizer, Klarinette, Kontrabass, Streichsextett und Live-Elektronik in „Seven Superfluous Serenades“ lässt die Vielzahl an Einflüssen erkennen, die Rennerts Arbeit prägen. READ MORE

Peter Kunsek über Project S

Peter Kunsek Project SProjekt S widerspiegelt einen lang gehegten Wunsch einmal mit einem Streichensemble im improvisationsmusikalischen Kontext in konzertanter Weise zu musizieren. Das überaus nuancenreiche Kolorit dieses Klangkörpers, in dem sich Synthesizer, Klarinette und Kontrabass eingebettet umschlingen, können das Hören-wollen in vielfältiger Hinsicht zufrieden stellen.

Obwohl es musikalisch durchaus “zur Sache” geht, umschmeicheln die Klänge die Ohren und generieren so einen sinnlichen Höreindruck, der auf wunderbare Weise die Phantasie anregt. READ MORE

Europäisch

Project S-Rezension auf www.jazzcity-net-edition.de:

Project SAlle sprechen vom „europäischen Jazz“. Aber wenn man einmal ganz genau bestimmen will: wo ist er lokalisiert, wo ist der europäische Jazz am meisten „europäisch“? […] – dann wird man vor allem Österreich nennen müssen.

Dominiert wird diese Produktion von den „Seven Superfluous Serenades“, die sich über 10 CD-tracks erstrecken. Besonders gelungen erscheint hier der Mittelteil, der durch Track 5 eingeleitet wird, einen düster-flirrenden Flächenklang, der an einigen Stellen durch wechselnde solistische Injektionen aufbricht. Track 6 ist quasi eine „Engführung“ nur für Streicher, reine Kammermusik. Die Sieben bringt erstmals so etwas wie einen „Groove“ ins Spiel, READ MORE