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	<title>Uli Rennert &#187; Theater</title>
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	<description>Pianist &#124; Synthesist &#124; Composer &#124; Improviser</description>
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		<title>Simonischek in Spielmanns Imperium</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 14:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Rennert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritikaster]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Bis jetzt habe ich zwar nur die gestrige Generalprobe am Grazer Schauspielhaus gesehen, aber die war für mich bereits eines der spannendsten Theatererlebnisse der letzten Zeit. <p>Dabei hielt ich das Ganze anfangs für eher fade und belanglos. Der Text hatte mir zu viele Vorhersehbarkeiten, Simonischek konnte sich scheinbar nicht entscheiden, ob er nun ein neutrales [...]</p><p><br><a href="<a href="http://rennert.at">Uli Rennert - Pianist | Synthesist | Composer | Improviser</a>">© Uli Rennert 2011</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Bis<img class="alignleft size-medium wp-image-3372" title="Imperium - Lercher, Simonischek, Martini" src="http://rennert.at/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/Imperium-200x140.jpg" alt="Imperium - Lercher, Simonischek, Martini" width="200" height="140" /> jetzt habe ich zwar nur die gestrige Generalprobe am Grazer Schauspielhaus gesehen, aber die war für mich bereits eines der spannendsten Theatererlebnisse der letzten Zeit.</h4>
<p>Dabei hielt ich das Ganze anfangs für eher fade und belanglos. Der Text hatte mir zu viele Vorhersehbarkeiten, Simonischek konnte sich scheinbar nicht entscheiden, ob er nun ein neutrales Bühnendeutsch oder eher eine leichte oststeirische Färbung sprechen würde, und die musikalischen Versatzstücke waren mir (wie fast immer in Graz) viel zu massiv und brachial.</p>
<p>Doch dann, ehe ich noch darüber nachdenken kann, hat&#8217;s mich hineingesogen. Irgendwann kommt es zur Theaterpause und man denkt sich &#8220;Bitte, jetzt nicht!&#8221;</p>
<p>Und am Ende geht man aus dem Theater und denkt nach. Es geht ja in diesem Stück um das Ego, und Simonischeks Bordellbetreiber Wessely konstatiert in seinen immerwiederkehrenden Stehsätzen, die wie Leitmotive den Text durchziehen, man müsse immer wissen, wer  man sei. Er ist der Prototyp eines Menschen, der sein Selbstwertgefühl an der messbaren Stellung in der Welt und in der Gesellschaft festmacht. Zunächst erwartet man, dass er am Ende sein wahres Ich finden sollte, doch es kommt besser: Sich — oder besser das eigene Ego — verlieren heisst es.</p>
<p>Ja!</p>
<p><br><a href="<a href="http://rennert.at">Uli Rennert - Pianist | Synthesist | Composer | Improviser</a>">© Uli Rennert 2011</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Geschrei um den König</title>
		<link>http://rennert.at/geschrei-um-den-konig-2009-04-18</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 22:12:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Rennert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Graz]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Udo Samel gibt den Lear. In dieser Konwitschny-Regie am Grazer Schauspielhaus wird viel gebrüllt. Alles Spektakel. <p>Es fehlt nicht an (Regie-)Einfällen, aber der ganze Abend bleibt bemüht und verkrampft. Schade. Graz ist eben doch Provinz.</p> <p>(Bitte hör auf, mir von Voss und Minichmayr an der Burg vorzuschwäremen! — &#8230;)</p></p><p><br><a href="<a href="http://rennert.at">Uli Rennert - Pianist | Synthesist | Composer | Improviser</a>">© Uli Rennert 2011</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><img src="http://rennert.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/udo-samel-als-lear-200x133.jpg" alt="Udo Samel als Lear" title="Udo Samel als Lear" width="200" height="133" class="alignright size-medium wp-image-2865" />Udo Samel gibt den Lear. In dieser Konwitschny-Regie am Grazer Schauspielhaus wird viel gebrüllt. Alles Spektakel.</h4>
<p>Es fehlt nicht an (Regie-)Einfällen, aber der ganze Abend bleibt bemüht und verkrampft. Schade. Graz ist eben doch Provinz.</p>
<p>(Bitte hör auf, mir von Voss und Minichmayr an der Burg vorzuschwäremen! — &#8230;)</p>
<p><br><a href="<a href="http://rennert.at">Uli Rennert - Pianist | Synthesist | Composer | Improviser</a>">© Uli Rennert 2011</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kinderprogramme sind Kinderkaffe</title>
		<link>http://rennert.at/kinderprogramme-sind-kinderkaffe-2008-11-16</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 21:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Rennert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Logbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Improvisation]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
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		<category><![CDATA[Oper]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Kleine Kinder sollten keinen Kaffe trinken, heisst es — heisst es von den gleichen Leuten, die den gleichen Kindern ohne Skrupel Cola und Pommes verfüttern. Ähnlich ist es mit sogenannten Kinderprogrammen: Kinderoper, Kindertheater, Kindermuseum, Kinder-Uni, Kids-Club, Kiddy-Contest &#8230; <p>Bald vielleicht auch Kinder-Börse, Kinder-Autobahn, Kinder-Altenpflege. Kinder-Pornos gibt es ja schon.</p> <p>Warum ich mich so echauffiere? </p> [...]</p><p><br><a href="<a href="http://rennert.at">Uli Rennert - Pianist | Synthesist | Composer | Improviser</a>">© Uli Rennert 2011</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><img class="alignright size-medium wp-image-2302" title="Kathreiner Kneipp-Malz-Kaffe" src="http://rennert.at/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/kathreiner-140x200.jpg" alt="Kathreiner Kneipp-Malz-Kaffe" width="140" height="200" />Kleine Kinder sollten keinen Kaffe trinken, heisst es — heisst es von den gleichen Leuten, die den gleichen Kindern ohne Skrupel Cola und Pommes verfüttern. Ähnlich ist es mit sogenannten Kinderprogrammen: Kinderoper, Kindertheater, Kindermuseum, Kinder-Uni, Kids-Club, Kiddy-Contest &#8230;</h4>
<p>Bald vielleicht auch Kinder-Börse, Kinder-Autobahn, Kinder-Altenpflege. Kinder-Pornos gibt es ja schon.</p>
<p>Warum ich mich so echauffiere? </p>
<p>Ich habe nun viele Jahre die Szene der Programme und Aktionen zur Kunstvermittlung an junge und sehr junge Menschen verfolgt — einerseits als Vater einer mittlerweile ziemlich erwachsenen Tochter, andererseits als Kollaborateur bei diversen solchen Projekten. Die Überlegungen dahinter sind einleuchtend: Kinder sind die Hörer und Zuseher, die Rezipienten von Morgen, sagen gutmeinende Macher solcher Veranstaltungen. Und nicht zuletzt werden Kinderprogramme seit Jahren gut subventioniert.</p>
<p>Nochmal: Kinder sind das Publikum von morgen.</p>
<p>Falsch!</p>
<p>Ich sage: Kinder sind das Publikum von heute! Lasst doch junges Publikum einfach in Ruhe ihr Ding machen. Es gibt nichts schlimmeres, als Eltern und Kunstvermittler, die den Kleinen ständig sagen, wie sie etwas hören und sehen, wie sie etwas erleben sollen. Hier liegt ein grundlegender Denkfehler der sogenannten Erwachsenen vor: Sie meinen, dass es nötig wäre, Kindern ihre Kategorien, Denk- und Erlebensmuster aufzudrücken. Dabei merken sie nicht, dass sie selbst es sind, die interessanter Musik, inspirierten Theaterabenden usw. vollkommen hilflos gegenüberstehen.</p>
<p>Kinder haben noch keine Schubladen, in die sie einordnen. Das lernen sie erst im Umgang mit den Erwachsenen. Doch ist es ja gerade das Fehlen dieser Schubladen, das es Kindern ermöglicht, künstlerische Produkte so unvermittelt — un-ver-mittelt — zu erleben.</p>
<p>Leider ist festzustellen, dass erwachsene, sogenannte gebildete Menschen weder mit den Ohren hören, noch mit den Augen sehen können.</p>
<p>Kinder können das. Noch.</p>
<p><br><a href="<a href="http://rennert.at">Uli Rennert - Pianist | Synthesist | Composer | Improviser</a>">© Uli Rennert 2011</a></p>]]></content:encoded>
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