Triest und Duino

Gestern Nacht kamen wir von einem Kurztrip nach Triest zurück. Inzwischen ist man ja von Graz aus in weniger als vier Stunden an der oberen Adria — eine Erkenntnis, die uns nun spät, aber doch, nachhaltig erleuchtet hat.

Die herkömmliche Route durch das Kanaltal ist landschaftlich nach wie vor überzeugend. Und man vermeidet die äusserst unschönen östlichen Aussenbezirke von Triest, die tiefe Narben aus einer langen Geschichte als Grenzregion und Aussenposten tragen.

Castello di DuinoUns empfängt zunächst das legendäre Duino mit seinem Rilke-Weg, einem schönen Spaziergang an der Felsenküste, hoch über dem Golf von Triest. Von dort ist es nicht weit zum Hotel Riviera, ebenfalls malerisch auf den Klippen erbaut, mit einem turmartigen Lift zum Meer[1. Das Riviera haben wir uns auf Empfehlung eines Berichtes in der Kleinen Zeitung ausgesucht. Titel: „Coole Weinbars, lässige Lounges und die besten Kaffeeröstereien Italiens. Probiert von Silvia Maderbacher.“ Leider gibt Frau Maderbacher auch einen coolen Hinweis auf das „tolle Restaurant“. Toll daran war allenfalls der umwerfende Blick über’s Meer. Vielleicht sind wir aber auch nicht lässig genug …].

Via della bora

Die Stadt selbst lädt unprätentiös und sehr italienisch zum Entdecken und Schlendern ein. Vorteil: Die Touristen sind zum überwiegenden Teil Italiener.

Platz der Einheit Italiens - Palazzo del Municipio

In der Kathedrale San Giusto

Grand Hotel Duchi d'Aosta - Harry's Grill

Ach, ja! Und mein lieber Kollege Renato Chicco scheint hier in Triest eine lukrative Einnahmequelle als Juwelier gefunden zu haben:

Renato Chicco